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Rechtssichere Schlussrechnungen, die Standard-Odoo nicht kann — als eigenes Modul gebaut

Ein mittelständisches Ingenieurunternehmen wickelt seine Projekte über Odoo ab — mit Anzahlungen, Teil- und Schlussrechnungen. Genau dort steckt eine Tücke des deutschen Umsatzsteuerrechts: In der Schlussrechnung müssen bereits berechnete Anzahlungen samt der darauf entfallenden Umsatzsteuer korrekt abgesetzt und ausgewiesen werden (§ 14 UStG). Die Standardlogik von Odoo bildet das nicht sauber ab. Jede Schlussrechnung war damit ein potenzielles Steuerrisiko — und kostete die Buchhaltung manuelle Nacharbeit bei jedem Vorgang.

Das Knifflige daran: Es gibt dafür keinen Schalter, den man irgendwo umlegt. Die korrekte Darstellung — Anzahlung netto, die zugehörige Umsatzsteuer positiv und negativ gegengerechnet, sauber ausgewiesen in nachvollziehbaren Teilblöcken — muss in die Rechnungslogik selbst hinein. Und zwar so, dass sie auf Odoos eigener Steuer-Engine aufsetzt statt sie zu umgehen, sonst bricht die Lösung beim nächsten Update wieder weg.

Wir haben dafür ein eigenes Odoo-Modul entwickelt, das genau diese Aufschlüsselung übernimmt und die Schlussrechnung § 14-konform darstellt — gebaut auf der nativen Steuer-Engine, nicht daran vorbei. Erst auf einem Staging-System getestet, dann nach schriftlicher Freigabe kontrolliert in den Produktivbetrieb überführt.

Das Ergebnis: Schlussrechnungen, die das Umsatzsteuerrecht sauber erfüllen — automatisch, ohne manuelle Korrektur, ohne das Risiko eines fehlerhaften Steuerausweises. Eine Lösung, die es als Standardprodukt nicht gibt und die genau auf die Abrechnungsrealität dieses Unternehmens zugeschnitten ist.

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